Ein modernes Schlafzimmer – wie sieht denn es aus?

Es bestehen keine feste Regeln, wie ein modernes Schlafzimmer aussehen muss, doch eins steht fest - es ist ein magischer Raum, in welchem sich sowohl unser Leib, als auch unser Geist ausruht. Ihre Ideen, wie es man verwirklicht und dennoch zeitlos bleiben lässt oder die Zeit sogar um einen Schritt überholt, vermittelt die Raumgestalterin des Designhauses „Dunamai“ Deimantė Uleckytė.

Die 3 wichtigsten Elemente eines Schlafzimmers

Wie eine britische Schriftstellerin einst sagte, „fühlt man sich im Schlafzimmer unwohl, so ist es im ganzen Haus ungemütlich“. Diese Einsicht gilt sowohl für die gegenseitigen Beziehungen, als auch für unseres Wohlbefinden. Denn ein Schlafzimmer ist doch beinahe das wichtigste und das intimste Zimmer zu Hause, in dem sich fast jeder unser Tag seinen Anfang und sein Ende findet.

„Der Komfort – eines der wichtigsten drei Elemente bei der Gestaltung des Schlafraumes und es ist völlig egal, ob da ein modernes, skandinavisches, klassisches oder ein weiteres Interieur herrscht“, behauptet die Raumgestalterin von „Dunamai“ und rät bei jeder Entscheidung diese zuerst aus der Komfortsicht einzuschätzen.

Als die zweitwichtige Komponente im Schlafzimmerinterieur wird von Deimantė Uleckytė die Akustik bezeichnet: „Es wird viel auf die Akustik bei der Einrichtung von geschäftlichen Räumen und sonstigen öffentlichen Objekten geachtet, im Privatbereich bleibt sie aber öfters außer Acht gelassen.“


Die Probleme der Akustik kommen erst mit der Inbetriebnahme der Räume zum Vorschein, daher sei es höchst geboten, die passenden Materialien im Voraus zu bestimmen, die Anordnung von Oberflächen, die Parameter deren Geräuschabsorption, Übertragung und Reflexion der Geräusche einzuschätzen.

Und zu guter Letzt gilt als ein kaum weniger wichtiges Kriterium von dem gut ausgelegten modernen Schlafzimmer eine den Bedürfnissen der Hausherren entsprechend vernünftig angepasste Beleuchtung.

Wechselndes Licht im Schlafzimmer

Einer der effektivsten Wege, einen Raum schön und gemütlich zu gestalten, ist die Einrichtung von neuen Beleuchtungssystemen. Und davon gibt es heutzutage eine Menge. Die besten Systeme zeichnen sich jedoch nicht nur dadurch aus, dass sie den Raum schön und gemütlich beleuchten, sondern auch unser Alltagsleben erleichtern.

„Jedermann wird mir wohl zustimmen, dass Schlafzimmer als ein Erholungsbereich gilt, in dem nicht nur geschlafen, sondern auch gelesen, sonstige täglichen Riten ausgeübt werden, daher muss hier die Beleuchtung sequentiell auf die einzelnen Bereiche verteilt werden“, rät Deimantė.

Darüber hinaus empfiehlt sie nicht nur im Schlafzimmer, sondern im ganzen Haus eine dimmergesteuerte Beleuchtung einzurichten: „Es ist äußerst wichtig, eine Beleuchtungssteuerung von zwei-drei Bereichen aus einzurichten. Das lässt maximalen Komfort genießen, indem Sie die Beleuchtung und deren Intensität von jeder Zimmerecke aus steuern können“, ergänzt D. Uleckaitė.

Textilien anpassen – eine wichtige Aufgabe

Im Zuge ihres Erfahrungsaustausches bezeichnete Deimantė Uleckytė die Wahl einer passenden und stilgerechten Bettwäsche als eine der schwierigsten und wichtigsten Aufgaben: „Ich habe bemerkt, dass diese Entscheidung nicht nur für meine Kunden, sondern auch für mich selbst nicht immer einfach fällt.“

So D. Uleckytė, die Bettwäsche muss nicht nur angenehm zum Antasten, sondern insbesondere stilgerecht, komfortabel, ökologisch, praktisch und nachhaltig sein. Gerade wegen dieser Gründe wird in einem modernen Zuhause auf die Textilien besonders viel Wert gelegt. „Wir genießen doch nicht nur diese Textilien, sondern spüren sie an unserem ganzen Körper länger als einen Drittel unseres Lebens.“

Die Raumgestalterin gab einen weiteren Trick der Gemütlichkeit preis – bei der Gestaltung eines Schlafraumes ist Deimantė stets darum bemüht, dass hierin die Farben im Vergleich zu den anderen Zimmern mindestens um ein paar dunklere Farbtöne vorherrschen: „Dadurch lässt sich ein intimeres Milieu schaffen. Am wirksamsten tragen diesem Ergebnis an die vorherrschenden Zimmerfarben angepasste Bettdecken und Bettwäsche bei.“

Was zum Interieur eines Schlafzimmers nicht gehört


Kein Wunder, dass Deimantė stets mit den Wünschen und Bedürfnissen verschiedener Leute zu tun hat, deshalb haben wir sie gebeten, abschließend kenntlich zu machen, was keinesfalls zum Wohlstand des Schlafraumes beiträgt, sowie wovon den Kunden abzuraten sind:

„Ich versuche den Schlafraum immer maximal ästhetisch, sauber, nur mit den nötigen Möbelstücken möbliert zu gestalten. Ferner – keine Bücherregale, große Schränke u. ä.“

So die Raumgestalterin von „Dunamai“, ein jeder Wohnbereich ist richtig zu programmieren: die Küche ist derart auszulegen, dass sie Appetit erregt, das Wohnzimmer hat die Aufgabe, die Entspannung zu gewährleisten, und das Schlafzimmer – uns auf die Erholung, Entspannung, einen qualitativen sowie ruhigen Schlaf einzustellen.

„Insbesondere rate ich von den grellen Farben und viel Aufmerksamkeit erfordernden Details in diesem Raum ab. Soweit möglich, empfehle ich immer ein Gemälde zu wählen, das jedes Mal nach dem Erwachen anstelle von dem traurig an der Wand hängenden Fernseher eine durchaus positive „Message“ vermittelt.“

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