​Empfehlungen zu Gerichten, Standorten und Gemütlichkeit für das beste Picknick

Einige Umstände tragen derzeit dazu bei, sich öfter draußen als in den öffentlichen geschlossenen Räumen aufzuhalten, insbesondere die sommerliche Wärme und eine geringere Verbreitungsmöglichkeit für das jedem von uns bestens bekannte Virus. Und als eine der am meisten begehrten Unterhaltungsmöglichkeiten der warmen Jahreszeit gelten ohne Zweifel die Zeitverbringung unter freiem Himmel und ein Picknick. Empfehlungstreffer für eine eindrucksvolle Zeit auf der Reisedecke erteilt diesmal die Foodbloggerin und die Weinkennerin Urtė Mikelevičiūtė.

Durch bloß paar Kleinigkeiten kann ein Fest aus der Luft geschaffen werden

Hat man sich für einen Naturtrip entschieden, so möchte man sich am wenigsten mit vielen Gegenständen belasten, daher ist es äußerst wichtig zu überlegen, was man mitnehmen sollte, ohne die Gegenstände zu vergessen, die auf alle Fälle für eine bessere Stimmung in der frischen Luft sorgen werden. Die erfahrene „Landpartymaus“ U. Mikelevičiūtė weist auf einige wesentliche Attribute eines jeden Ausflugs hin:

„Eine nette Picknickdecke, leckere Speisen, ein Lieblingsgetränk und ein paar Kleinigkeiten zum Schmücken reichen völlig aus – Leinenservietten, Kissen und unbedingt das Mehrweggeschirr – sowohl für die Nachhaltigkeit, als auch für einen besseren Geschmack“, erzählt Urtė und fügt gleich hinzu, dass sie es immerhin lieber hat, sich auf ein Picknick mit mehr „Munition“ zu ziehen.

So lohnt es sich laut Bloggerin, um für eine besondere Ausflugstimmung zu sorgen, in den Picknickkorb ein Tischtuch sowie die Stoffservietten reinzuwerfen: „Die nachhaltigen Textilien auf einem Ausflug verschaffen das Gefühl der Gemütlichkeit und verzieren den Anlass. Ich liebe die Erzeugnisse aus dem Leinen“.

Zum Schluss weist Urtė darauf hin, sich im Voraus nicht nur für die Ästhetik des Picknicks, sondern vielmehr für ihren praktischen Teil zu sorgen: „Vergessen Sie solche Gegenstände wie ein Korkenzieher nicht“, ermuntert Urtė sowie rät auch zu einer eingehender Überlegung zum Ausflugsmenü.

Nicht alles, was lecker ist, eignet sich für ein Picknick

Neben einer guten Gesellschaft und dem Naturherberge ist leckere Kost ein wichtiger Begleiter einer eindrucksvollen Landpartie. Na klar, in der Natur scheint alles besser zu schmecken, und dennoch lohnt es sich auch hier sich darum zu bemühen. Man kann die Lebensmittel am Feuer zubereiten, wenn Sie sich jedoch auf ein elegantes Picknick im Stadtpark vorbereitet haben, so sind die im Voraus zubereiteten Speisen angesagt.

„Auch wenn ich den Mozzarella-Salat jeden Tag essen könnte, der zubereitete Salat kann während des Transportierens verderben“, merkt U. Mikelevičiūtė an. Für die Ausflüge empfehlt sie daher diverse Aufstriche mit Knäckebrot, Karotten bzw. Gurken, ebenfalls wie gekochte Fleischrouladen und Schinken.

„Für einen Nachtischt in der Natur fällt mir nichts Besseres als die Beeren ein“, tauscht Urtė ihre Ideen weiter aus und ergänzt: „Für ein Picknick passen eine französische Tarte mit Saisonfrüchten, eine Quiche mit Gemüse und die bekannten Sandwiche hervorragend“. Die Bloggerin empfehlt diese sogar mit den Getränken abzustimmen.

Die Sandwiche und der Wein – passen sehr wohl zusammen

Die Sandwiche sind bereits seit Jahren die meist beliebteste Wahl für einen „Picknicktisch“ – sie lassen sich schnell zubereiten, sind bequem zu transportieren sowie erfordern kein Besteck beim deren Verzehr. Darüber hinaus gibt es heutzutage eine Vielfalt an Ideen für deren Rezepte: von den klassischen bis hin zu den besonders feinschmeckenden.

Um eine größere kulinarische Freude zu erleben, empfehlt die Foodbloggerin und Weinkennerin Urtė Mikelevičiūtė die Sandwiches auf das gewählte Getränk, z. B. den Wein abzustimmen:

„Bei der Abstimmung des Weines zum Sandwich ist die Gesamtheit zu berücksichtigen – die Art des Brotes, sein Aufstrich, der Hauptbestandteil sowie die Zutaten des Sandwiches“, erzählt Urtė.

So passt laut ihr zum Spargel ein Wein der Traubensorte Sauvignon Blanc perfekt, sobald jedoch der Spargel auf einen Sandwich kommt, ist ein anderer Wein zu wählen. Die Abstimmung ist ein sehr leckeres und interessantes Spiel“, erzählt Urtė.

Zum Sandwich mit Thunfisch empfehlt sie einen Rose-Schaumwein: „Die Weine der Traubensorte Pinot Noir passen dazu hervorragend. Ein solcher Wein ist ein perfekter Begleiter auch zum Sandwich mit langgedünstetem geschnetzeltem Lammfleisch“.

Zum Sandwich mit Lachs bzw. einem anderen sanften Räucherfisch und Tomaten wird der aromatische Sauvignon Blanc empfohlen. Und zum Sandwich mit Briekäse und Apfelmus – ein Riesling- bzw. ein Cava-Schaumwein.

„Der Sandwich mit Puten- bzw. Hühnerfleisch und Mayonnaise-Sauce und ein Chardonnay passen sehr gut zusammen“, ergänzt die Foodbloggerin.

Eines Picknicks werter Platz kann auch über Ihrem Kopf liegen

Schließlich braucht man doch keine hundert Kilometer zur Küste oder zu Ihrem Lieblingssee zu fahren, um für sich ein eindrucksvolles Picknick zu schaffen. Und schon gar nicht auf eine Auslandsreise zu warten, um das Picknick mit „einem Blick“ zu erleben.

„Ich habe ein Picknick sogar bei mir auf dem Hof veranstaltet“, lacht U. Mikelevičiūtė und muntert auf, die Möglichkeit die Freude eines Picknicks noch in diesem Sommer zu erleben nicht zu verschieben.

Für einen gemütlichen Ausflug wird sich auch ein grünes Stadtgelände, z. B. eine Parkanlage, sowie ein kleiner Wald bzw. ein schmaler Sandstreifen am See eignen. „Sogar ein Hausdach kann zu einem eindrucksvollen Platz für ein Picknick werden“, lächelt die Bloggerin.

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