Was wissen Sie über Schlafzyklen?

Wenn wir schlafen, sieht es so aus, als ob nichts passiert. Ist das aber wirklich so? Morgens fällt es oft schwer, aufzustehen, selbst dann, wenn wir eigentlich ausgeschlafen sind. Es schadet daher nicht, ein bisschen mehr Kenntnisse über Schlafphasen und über die Umgebung, in der wir schlafen, zu haben, so dass wir uns effektiver erholen können.

5 Zyklen des Schlafens

In der Nacht erlebt der Mensch 5 Schlafzyklen. Jeder von ihnen ist wichtig und nützlich für unser Wohlbefinden. Während dieser Zyklen regenerieren unsere Gewebe, Knochen, Muskeln und unser Immunsystem.

Der erste Zyklus ist der Übergang vom Wachzustand zum Schlaf. Die Augen sind geschlossen, aber es ist immer noch leicht aufzuwachen. Diese Phase dauert nur wenige Minuten an, bevor man dann zu dösen beginnt.

Dann geht diese Phase in den zweiten Zyklus über. Während dieser Phase schlägt das Herz etwas langsamer und die Körpertemperatur wird gesenkt. Diese Phase heißt non-REM Phase, wenn die Augen und das Gehirn sich beruhigen. Dann gehen wir langsam in den zweiten und in den dritten Zyklus – das Tiefschlafstadium.

Im Tiefschlafstadium wird unsere Atmung langsamer, tiefer, Muskeln entspannen sich volkommen. Während dieser Zyklen finden sehr wichtige Prozesse in unserem Organismus statt. In dieser Zeit sollte man eine Person besser nicht aufwecken, weil diese Phase zur Regeneration unseres Körpers elementar wichtig ist.

Das letzte Stadium heißt REM, wenn es zu schnellen Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern kommt, während unsere Muskulatur entspannt ist. Diese Phase ist sehr intensiv und hält eine Stunde oder ein paar wenige Stunden vor dem Aufwachen an. Auch das Gehirn arbeitet in dieser Zeit sehr intensiv und unsere Träume sind sehr emotional.

WUSSTEN SIE SCHON?

Wenn nur eine Stunde oder anderthalb Stunden des Schlafes fehlt, geht bereits sehr viel Produktivität verloren und der Mensch, der in der Mitte eines Zyklus aufgeweckt wird, fühlt sich nervös und gereizt.

EINIGE TIPPS FÜR EINEN BESSEREN SCHLAF

  • -Gehen Sie zu derselben Zeit zu Bett;
  • -Trinken Sie vor dem Schlafen Kräutertee, aber nicht zu viel, so dass Sie in der Nacht nicht aufstehen müssen;
  • -Haben Sie Sex vor dem Schlafen! Beim Geschlechtsverkehr werden Endorphine ausgeschüttet, die zu einem tieferen Schlaf führen.
  • -Lüften Sie vor dem Schlafen Ihr Zimmer!
  • -Die Farben in Ihrem Schlafzimmer haben auch Einfluss auf die Qualität des Schlafes. Studien berichten beispielsweise, dass grün und blau ein Gefühl der Ruhe schaffen. 
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